Platz 4 beim „Hawaii des Nordens“
Glücksburg. Starke Windböen, meterhoher Wellengang in der Ostsee und Dauerregen über weite Teile der Strecke: Der traditionsreiche Langdistanz-Triathlon im schleswig-holsteinischen Glücksburg wurde am Wochenende zur wahren Bewährungsprobe für alle Teilnehmenden – unter ihnen Profitriathlet Matthias Türk.
In einem spannenden Rennen belegte der Bamberger den vierten Gesamtrang mit einer Gesamtzeit von 8:51:04 Stunden. Über 1,5 Stunden führte Türk das Rennen sogar an, bevor er auf der abschließenden Laufstrecke leicht an Boden verlor.
„Es war eine überragende Erfahrung. Die Unannehmlichkeiten auf der Strecke haben den echten Triathlonspirit geweckt. Der Kampf gegen die Elemente und Strecke“, sagte der 31-Jährige nach dem Rennen.
Der Wettkampf, bekannt unter dem Beinamen „Hawaii des Nordens“, machte seinem Ruf in diesem Jahr alle Ehre: eine spektakuläre Kulisse, fordernde Strecken und ein Wetter, das selbst erfahrene Athleten an ihre Grenzen brachte.
Die norddeutsche Triathlonelite hatte den Oberfranken nicht so weit vorne auf dem Zettel und so sorgte die zwischenzeitliche Führung für ordentlich Erstaunen beim Publikum.
Für Türk ein weiterer Beweis seiner aktuell guten Form, die er Mitte September erneut unter Beweis stellen möchte. Dann bei der Europameisterschaft auf der Langdistanz in Almere.
Autor: Julia Fug
Bilder: Sportograf, Freigabe durch Kauf